Unfallversicherung für die Generation Silver

 

 

Jeder, der schon einmal Opfer eines Unfalls war, weiß wie unangenehm es ist bei vielen kleinen Tätigkeiten auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Vor allem in den ersten Tagen nach dem Krankenhausaufenthalt kann man alltägliche Dinge meist nicht sofort selbst erledigen. Wie schnell so ein Unfall passieren kann, ist wohl jedem bewusst, denn man ist selbst daheim nicht sicher vor der Unfallgefahr. Egal wie sehr man aufpasst und wie vorsichtig man ist, ein Unfall kann jeden Tag und zu jeder Zeit geschehen.

Besonders ältere Menschen benötigen für die Genesung nach einem Unfall etwas mehr Zeit und Fürsorge und sind somit auf intensivere und auch längere Hilfe angewiesen.

Warum eine Unfallversicherung so wichtig ist: einige Fakten

Jedes Jahr aufs Neue geschehen in Deutschland knapp acht Millionen Unfälle und nur 30% von ihnen ereignen sich am Arbeitsplatz bzw. in der Schule (Kindergarten/Uni). Lediglich 5% entfallen auf Unfälle im Straßenverkehr und knapp 65% aller Unfälle geschehen in der Freizeit oder im häuslichen Bereich. In Deutschland gibt es zwar eine gesetzliche Unfallversicherung, doch die gilt längst nicht für alle. Abgesichert durch die gesetzliche Unfallversicherung sind: Arbeitnehmer, Landwirte, Schulkinder, Kinder in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen, wie auch Auszubildende, Organ- und Blutspender, Zivilhelfer, sowie Helfer bei Katastrophen und Unglücken. Somit sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht geschützt: Selbstständige, Freiberufler, Rentner, Hausfrauen und Kinder, die zu Hause betreut werden. Doch auch der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung hat Schattenseiten, denn er gilt nicht immer und auch nicht überall.

Darstellung des Versicherungsschutzes der gesetzlichen Unfallversicherung anhand eines Arbeitnehmers:

Der durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet im Büro und das acht Stunden am Tag. Der Weg zur Arbeit beträgt ca. 30 Minuten. Somit ist ein Arbeitnehmer lediglich neun Stunden am Tag durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert (demnach ist man ca. 15 Stunden des Tages ohne Versicherungsschutz), denn der Versicherungsschutz gilt nur am Arbeitsplatz und auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück nach Hause. Doch auch hier gibt es Tücken. So leistet die Unfallversicherung nicht, wenn man auf dem Heimweg einen Umweg einlegt und noch kurz Besorgungen erledigt. Durch die Unterbrechung der Heimfahrt erlischt der Schutz der Unfallversicherung. Auch am Arbeitsplatz ist der Versicherungsschutz der Unfallversicherung eingeschränkt. So gilt er nicht bei Gefälligkeitshandlungen und beim Gang zur Toilette. Eine Gefälligkeitshandlungen kann beispielsweise sein, wenn man für einen Kollegen einige Papiere in eine andere Abteilung des Unternehmens bringt. Geschieht dem Arbeitnehmer während dieser Zeit etwas, sprich es ereignet sich ein Unfall, muss die Unfallversicherung nicht leisten. Um den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung zu erweitern, kann man eine private Unfallversicherung abschließen. Für Personen ab 50 bzw. 55 Jahren gibt es spezielle Tarife.

Die private Unfallversicherung

Mit der privaten Unfallversicherung kann sich jeder absichern, egal ob Arbeitnehmer, Kinder oder Rentner. Die private Unfallversicherung bietet 24 Stunden am Tag Schutz und das auf der ganzen Welt. Versichert sind jegliche Art von Unfällen, egal ob selbst verschuldet oder nicht. Bleiben Schäden zurück, erhält man eine Invaliditätsleistung und bei einer Beeinträchtigung ab 50% auch eine Unfallrente, die um einiges höher ist, als die der gesetzlichen Unfallversicherung. Die meisten Unfallversicherungen leisten mittlerweile auch bei Zeckenbissen und bei Kindern unter 18 Jahren auch bei Vergiftungen durch Medikamente und Reinigungsmittel. Auch kosmetische Operationen werden nach einem Unfall bezahlt, meist liegt der Höchstbetrag hier bei 5.000 Euro.

Sonderleistungen der privaten Unfallversicherung für die Generation 50+

Unfallversicherungen für Senioren sind auf deren spezielle Bedürfnisse abgestimmt und enthalten somit Sonderleistungen. So leistet die Unfallversicherung und bei einem Oberschenkelhalsbruch, der besonders bei älteren Personen häufig vorkommt. Die Unfallversicherung zahlt auch dann, wenn der Bruch nicht durch ein äußeres Ereignis entstanden ist.

Der wohl wichtigste Punkt und Vorteil ist die Kostenübernahme für die vorübergehende Pflege nach einem Unfall. Dabei ist es egal von wem man gepflegt wird, ob von der Familie, einem Nachbarn oder einem professionellen Pflegedienst. Auch das Reinigen der Wohnung, ein Menüservice und eine Begleitung zu Arztbesuchen oder bei Behördengängen werden gezahlt. So kann man sich voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren und muss sich über entstandene Kosten keine Gedanken machen, daher ist eine Unfallversicherung besonders im Alter eine sinnvolle Versicherung.

 

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